Hexendorf Erlenbach

Urgichten (finale Geständnisse) deren zu Heidenfeldt liegenden hexen mit nahmen Schefers Dörlein, schultheißen Hansen Dörlein, Marget, Wendels Clausen .. dochter, dan Michelein, Jörg Götzen stiffsohn, alle zu Erlenbach den 11. Martii anno et cetera 1634. Aus: Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 58 Nr. 123

Der bei Marktheidenfeld liegende Ort Erlenbach ist uns bereits begegnet: Das 12 Jahre alte Margretlein, das sich 1616 selbst der Hexerei bezichtigt hatte, stammte aus dem Ort (siehe hier). Im Herbst 1616 gab es in Erlenbach eine Untersuchung über „beschreite persone im hexenwerck“. Der Zentgraf befragte offenbar sämtliche Haushaltsvorstände über ihnen bekannte Hexereibeschuldigungen. 15 der 62 Befragten gaben zwischen ein und vier Personen als verdächtig an, immer wieder wurde „Lohe Cunze frau“ genannt.

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Das Headerbild stammt aus dem Ochsenfurter Zentgerichtsprotokoll der Jahre 1623-1628 (Staatsarchiv Würzburg, Rössner 1066).

Diese Webseite sollte die (Kunst-)Ausstellung „Hexen! Über Körper, Wissen und Macht“ im Würzburger Museum im Kulturspeicher (7.10.23-4.2.24) mit historischen Quellen zu den Hexenprozessen in Stadt und Stift Würzburg flankieren. Ich werde sie nun auch nach Ende der Ausstellung weiterführen mit dem Ziel, Quellen zu den relevanten Aspekten der Würzburger Prozesse vorzustellen. Da fehlt ja noch manches, wie kundige Leser bemerkt haben werden. Die Frequenz der Beiträge wird aber niedriger sein als bisher.

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